Projekt Beschreibung

OBERIRDISCHER (HYDROPONISCHER) NAHRUNGSMITTELKULTUREN

  • Schaffung von 2 Hektar oberirdischer (hydroponischer) Nahrungsmittelkulturen (Tomate; Kohl; grüne Bohnen; Salat; Auberginen; Okra etc .. )
  • Bau von kleinen Häusern für die Unterbringung und einem Multifunktionsraum, für Alphabetisierung und Computerkurse und Freizeitaktivitäten.
Das Departement Azaguie in der Region Agneby-Tiassa ist, wie viele ländliche Kommunen der Elfenbeinküste, ein Gebiet mit hoher Armuts- und Analphabeten-Rate. Diese Situation hat enorme negative Folgen für die Gesundheit, die Sicherheit und den Lebensstandard der Bevölkerung. Frauen sind dabei am stärksten betroffen, da viele von ihnen Witwen oder alleinerziehende Mütter sind und dadurch zusätzlich durch die Verantwortung für ihre Kinder besonders belastet. Die Geschlechterpolitik ist im Land nach wie vor zurückhaltend, sodass von Frauen im Allgemeinen erwartet wird, sich unterzuordnen und, weil sie darauf reduziert sind, Hausfrauen zu sein, in starker Abhängigkeit und unter der Dominanz ihrer Ehemänner zu leben.
  • Empowerment der Projektteilnehmerinnen
  • Alphabetisierung und Frauenbildung in ländlichen Gebieten
  • Rahmenbedingungen schaffen für den Gemüseanbau und die weitere Projektdurchführung sowie den Verkauf der Erträge
  • Abbau von Arbeitslosigkeit
  • langfristig Ernährungssicherheit schaffen da oberirdische (hydroponische) Kulturen mit weniger Fläche auskommen, wetterunabhängiger und umweltfreundlicher sind
  • Verringerung der Lebenshaltungskosten und Voraussetzungen schaffen für die Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln
  • Wirtschaftliche Unabhängigkeit der Frauen erreichen
  • Das Projekt soll ein Pilotprojekt für weitere Projekte zur Förderung der wirtschaftlichen Unabhängigkeit von Frauen in ländlichen Gebieten der Elfenbeinküste sein

Zielgruppe

Analphabetinnen, Witwen und Mädchen zwischen 18 und 40 Jahren.

  • Installation von Gewächshäusern
  • Pflanzung
  • Ernte
  • Verkauf
  • Alphabetisierung der Projektteilnehmerinnen (15 Personen)
  • Finanzielle Inklusion: Schulung wie ein Bankkonto zu eröffnen ist und es zu nutzen ist
  • Einführung in EDV
  • Schaffung einer Genossenschaft